Projekt gegen sexuellen Kindsmissbrauch
Nehmen Sie sich täglich Zeit für Ihr Kind, weil es Vertrauen schafft. Schenken Sie ihm Zeit, Verständnis und Liebe, sonst wird es eines Tages ein Pädophiler tun!
Aufklärung Kleinkinder Schulkinder/Jugendliche Internet Polizei-Tipps
Frühe Aufklärung soll Gefahr mindern
Pädophile Übergriffe und Gewaltverbrechen an Kindern sind leider keine Seltenheit. Häufig werden die Täter aber alleine schon durch das Verhalten des Kindes abgeschreckt. Selbstbewusste und unerschrockene Kinder mit aufrechter Körperhaltung und der Bereitschaft, sich zu wehren und zu schreien fallen Verbrechen seltener zum Opfer als eingeschüchterte, introvertierte, vernachlässigte Mädchen
oder Knaben.Sexueller Missbrauch und sexuelle Gewalt greifen tief in die Psyche des betroffenen Kindes ein und deshalb sollte eine frühe Aufklärung
, aber NUR dem Alter entsprechend.Doch in welchem Alter soll die Aufklärung, die Sensibilisierung der Kinder für sexuelle Gewalt und sexuellen Missbrauch ansetzen? Schon im Kindergartenalter oder erst in der Unter- oder in der Oberstufe?
Annette von dem Bottlenberg, Mitarbeiterin der Beratungsstelle für Familienplanung. „Auch unsere kleinen Kinder leben in einer sexualisierten Umgebung
". Das grosse Problem dabei ist, weiss sie aus langjähriger Erfahrung: „Die Kleinen können mit sexualisierten Darstellungen überhaupt noch nichts anfangen.” Und in dieser ständigen Berieselung liege die Gefahr der Verharmlosung. „Deshalb muss Aufklärung frühzeitig altersgerecht ansetzen. Sonst übernimmt dies im schlimmsten Fall der Täter." Wobei dieser dann oftmals leichtes Spiel habe."Denn, und das müsse man sich stets vor Augen halten, nicht die 13-Jährigen sind von sexueller Gewalt betroffen, sondern Kinder im Kindergarten- und frühen Grundschulalter. Geratet aber ein Kind in die Fänge eines Sexualtäters, schrecke es sehr oft davor zurück, mit den Eltern darüber zu sprechen und damit hält die Macht des Täters weiter an.”
Mädchen und Knaben sollen altersgerecht aufgeklärt werden über die Gefahren, die von Sexual
straftätern ausgehen. Diese Aufgabe muss in erster Linie den Eltern vorbehalten sein, weil sie den Wissensstand und das Interesse ihres Kindes am Besten kennen. Zu diesem Thema gibt es auf dem Markt viele altersgerechte Literatur, die Eltern bei der Aufklärung unterstützen.
Eltern, Erziehungsberechtigte von Kleinkindern
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Der nächste Frühling kommt bestimmt. Eine Zeit, wo kleine Mädchen und Knaben u.a. nackt herumkrabbeln, laufen oder kleiderfrei baden. Solche Anblicke erregen Pädophile, Pädosexuelle und suchen deshalb geeignete Plätze auf, um sich sexuell zu stimulieren und/oder Fotos von Kleinkindern zu machen. Beliebte Orte sind z.B.
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Schützen Sie Ihr Kind vor
solchen perversen Lüstlingen ...lassen Sie Ihr Mädchen oder Knaben nicht zum Lustobjekt für Pädophile werden!
Eltern, Erziehungsberechtigte von Schulkindern und Jugendlichen
Führen Sie altersgerechte Gespräche mit ihrem Kind und erklären ihm ...
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es gibt nicht nur nette, liebe, gute, sondern leider auch falsche, böse und schlechte Menschen |
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jemand mit schlechten Absichten muss nicht eine Person sein, die düster oder böse wirkt |
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meistens geben sich Täter sehr lustig, hilfsbereit, freundlich und kinderlieb |
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es nicht unhöflich ist, wenn es nie zu nahe an ein fremdes Auto geht und dadurch keine Auskunft gibt |
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es keine Informationen über Namen, Wohnadresse, Wohnverhältnisse, Abwesenheit der Eltern usw. an fremde Personen, am Telefon oder an der Wohnungstüre geben darf |
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es schreien, beissen und treten muss, wenn es (mit Gewalt) an einen Ort gezerrt wird oder mit fremden oder kaum bekannten Personen mitgehen sollte |
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es Ihnen unbedingt erzählen soll, wenn es im Intimbereich berührt oder gestreichelt wurde oder an diesen Stellen Handlungen an sich oder an einer anderen Person machen soll/musste oder eigenartige, komische Berührungen erlebt hat |
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es Ihnen immer erzählen soll, mit wem es sich in der Freizeit trifft und wo oder bei wem es sich aufhält, besonders bei neuen Freunden und Bekanntschaften aus dem Internet oder bei unbekannten Personen |
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es nie mit Fremden oder Bekannten, Freunden, Verwandten mitgeht, ohne vorher Bescheid zu geben |
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es keine Schuld trägt, wenn es missbraucht oder genötigt wird/wurde |
und ...
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Erklären Sie der Tochter, dem Sohn:
gefährtete Plätze, wo Kinder oder Jugendliche an einen Täter gelangen könnten, sind z.B.
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Kinderspielplätze, Grünanlagen |
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Badeanstalten, Hallenbäder |
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Seeufer, Strände am Meer |
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Freizeitangebote, Festanlässe |
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Internetforum, Chatrooms usw. |
Pädophile, Pädosexuelle, Pädokriminelle, Sexualstraftäter und Kindsentführer, Kindermörder sind sehr einfallsreich in der Strategie, um an Kinder zu kommen:
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fragen nach einem Namen, Weg, Ort usw. nur, um ins Gespräch zu kommen und dadurch den Kontakt herzustellen |
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locken mit dem Versprechen junge, herzige Tiere zu zeigen oder bitten, um Mithilfe bei der Suche nach einem entlaufenen Tier |
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verschmutzen Kinderkleider. Um das Kind vor Schelte zu bewahren wird das Säubern angeboten, um das Kind auszuziehen |
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machen Geschenke, verschenken Geld oder erlauben bewusst Dinge, welche Eltern verbieten, um sich beliebt zu machen und dadurch eine Abhängigkeit zu erreichen |
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helfen gerne oder beobachten Kindern beim Umziehen, Waschen oder Baden |
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berühren Kinder unnötig, vor allem an Brust, Po und intimen Stellen |
Nicht immer müssen solche Handlungen, Berührungen das Ziel sexueller Art sein, aber wer kennt schon die wirklichen Gedanken eines Menschen und deshalb, behalten Sie das Umfeld Ihres Kindes im Auge und beobachten gewisse Situationen mit Ihrem gesunden Menschenverstand.
Ihr Kind findet Spass an der virtuellen Computerwelt, findet dort sehr viel Interessantes und lehrreiches Material und chatet natürlich auch. Es lernt andere Menschen "kennen" und findet (virtuell) neue Freunde. Die Versuchung ist logischerweise gross, mit Anderen zu flirten und diese Personen auch real kennen zu lernen.
Es ist wichtig, dass sich Eltern für das Medium Internet interessieren
und sollten sich die Welt zeigen lassen, in der sich das Kind bewegt. Nur dann kann man mitreden und die Benützung "überwachen". Ein jüngeres Kind sollte nicht unbeobachtet am PC chaten. Zwischendurch einen kurzen Blick auf den Bildschirm, nur so kann ein Kind vor einem schreibenden Pädophilen geschützt werden. Alles, was Kinder online tun, hat eine emotionale Wirkung auf sie. Zu denken, man macht den Rechner aus und alles ist weg, funktioniert nicht. Deshalb öfters locker nachfragen, mit wem oder über was es schreibt oder bei einem unguten Gefühl ein Gespräch führen.Warnen Sie, besonders Mädchen vor den Gefahren:
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es wird viel gelogen, geblufft und auch gerne verarscht | ||
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bei „gleichaltrigen Jungs“ können sich ältere Männer dahinter verstecken, die nur auf Sex aus sind | ||
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niemals Auskünfte zu sexuellen Fragen, ist 100% TABU | ||
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bei Fragen nach Familiennamen, Adressen usw. ist immer Vorsicht geboten | ||
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nie ein Treffen mit Internetbekanntschaften ohne Begleitung und an abgelegenen Orten!!! | ||
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und wenn, unbedingt vorherige Bekanntgabe des Treffpunktes an Eltern oder Drittpersonen! | ||
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Pädophile unterstützen, befürworten Frust gegen Eltern, Schule usw. und haben immer Verständnis und ein offenes Ohr für Sorgen, aber nur bis sie ihr Ziel erreicht haben! |
Die Abteilung Prävention der Kantonspolizei Schwyz versendet auf Schulbeginn ein Schreiben an Eltern von Kindergärtnern, u.a. mit dem Hinweis:
Gegenstände, welche von Kindern auf dem Schulweg getragen werden, sollten nicht mit dem persönlichen Namen beschriftet werden.
Durch diese Massnahme soll verhindert werden, dass Fremde aufgrund von Hilfestellungen dieser Art (Namen auf Gegenständen des Kindes ablesbar) eine Kontaktaufnahme zum Kind erleichtert wird und Personen, die sexuelle Übergriffe an Kindern anstreben, nicht noch unterstützt werden.